Recepturhof  
  "Galerie Helga K. Schiffler"  
  Joachim Mennicken  
     
  Eckenheimer Landstraße 47
60318 Frankfurt
 
  Grafik-Druckgrafik-Bildhauerei-Malerei
     
 

 

 
 
1963 geboren in Hanau
1986 Ausbildung im Bereich Restaurierung von Gemälden und gefaßten Holzskulpturen in Lippstadt
1987

Studium der Kunstpädagogik, Kunstgeschichte
und Kulturanthropologie an der
J. W. Goethe Universität Frankfurt
Freie Grafik / Druckgrafik bei Prof. Otfried Schütz

1995 Abschluß: M.A.
1989 Gründungsmitglied des Kunstvereins
Freigehege e.V. in Frankfurt.
Seit 1989 Teilnehmer am Symposion Weißenseifen
1989 - 1993 Leitung der Holzwerkstatt und des Freien Ateliers im Jugendzentrum Südbahnhof in Frankfurt
Seit 1990 Bildhauerei bei Albrecht Klauer Simonis, Weißenseifen Künstlerische Projekte und Aktionen
Seit 1993 Kursleiter im Bereich Malerei / Grafik / Skulptur an der Jugendkunstschule und Volkshochschule
in Hanau
1996 – 1997

Kursleiter an der Jugendkunstschule Königstein

Seit 1996 Aufbau und Leitung der Druckwerkstatt des
BBK Frankfurt
Kurse in Holzschnitt und Radierung
1997 - 2005

Vorstand des BBK Frankfurt

2003-2004 Schulkünstler der Heinrich-Kraft-Schule Frankfurt
2006 Schulkünstler der Hermann-Lietz-Schule Hohenwehrda
   
 
 

Studienreisen nach Norwegen, Schweden, Frankreich,
Italien, Slowakei, Nicaragua, Niederlande und China.
Auftragsarbeiten und Ankäufe in privatem sowie
öffentlichem Besitz im In- und Ausland.
Erster Preis auf der Landeskunstausstellung 2002 „Hessiale“
in Gießen.
Studienfahrtenpreis der Heussenstammstiftung Frankfurt, 2006
Lebt und arbeitet in Frankfurt und Weißenseifen

 
  Ausstellungen (Auswahl)  
 

Beteiligung: 1983 Hanau, 1988 Offenbach und Rivas
(Galeria Casa del Anden, Nicaragua), 1989 - 2005 Frankfurt,
1993 – 2006 Weißenseifen, 1996 Trier, 1997 Bamberg,
Stuttgart und Hoechst AG, 1998 Regensburg, Bonn und Guangzhou (Guangdong Museum of Art, China),
1999 Kleinsassen, Hanau, Mo i Rana (Rana Museum, Norwegen),
Sprendlingen, Würzburg und Trier, 2000 Hanau, Würzburg
und Trendelburg, 2001 Wiesbaden, 2002 Gießen, Krakau
(Bunkier Sztuki, Polen), Rotterdam (Museum Wijnhaven,
Niederlande), 2003 Darmstadt, St. Petersburg
(Galerie der Jüdischen Kulturgemeinde, Russland), Houston
(Art @ Media Center, Ausstellungshalle der Rice University, USA),
2004 Marburg, Guangzhou (Galerie der Stadt Guangzhou, China),
2005 Prüm, Königstein, Bad Homburg, Bad Vilbel, Gießen,
2006 Kassel, Prüm, Frankfurt, Wien / Mödling (Rathaus,
Österreich), 2007 Nürnberg

 
  Einzel-: 1984 Hanau, 1989 Wuppertal, 1990 Mainz, 1993
Frankfurt und Hofheim a.T.,1995 Lengfeld, 1997 Mainz,
2001 Frankfurt, 2002 Taunusstein, 2003 Frankfurt,
2004 Frankfurt, 2006 Frankfurt, Bensheim
 
     
  Kulturlandschaft  
 

Geschnittene Linien und Schraffuren sowie die natürliche
Struktur des Holzes sind sowohl Konzept als auch Ausdrucksmittel
Joachim Mennickens in seinen Holzschnitten. Dabei stehen
die gesteuerten Strukturen, entstanden durch die Hand des
Künstlers, im Gegenspiel zu der natürlich gewachsenen
Maserung des Holzes.

Gebündelte, sich begleitende Linien umfließen bauchige Hügel
oder strecken die Ebene in weite Ferne und entwickeln einen dreidimensionalen Bildraum. In der Tat wirken die so gestalteten „Kulturlandschaften“ wie topografische Räume, mittels Lineatur
in verfremdete künstl (er) ische Landschaften überführt.

Die Linie scheint in einem Zwischenzustand zu schweben, wechselnd von Schwarz auf Weiß fließt sie in sanften Übergängen zu Weiß auf Schwarz. Hingegen erweckt die senkrechte Faserrichtung den Eindruck dezenter Schraffuren, die gegenläufig zur strukturierten Linie, den gesamten Bildraum überziehen.
Die Linie als das wesentliche - ursprüngliche - gestalterische Element vermittelt zwischen einzelnen Zeichen einer Struktur,
die einerseits für sich selbst steht, andererseits für den sie umschreibenden Inhalt. Struktur und Inhalt wandeln auf dem
Grat zwischen Nachbarschaft und Verschmelzung.

Ausschnitte unseres Lebensraumes, Eingriffe in ihn durch
den Menschen sowie innere menschliche Bewegung sind die thematischen Schwerpunkte des Grafikers, Malers und Bildhauers. Seine Bilder entstehen als Resultat seines Denkens und seiner sinnlichen Reflexion, teils aus innerem Drang, teils vor dem Motiv, das als Anlaß und nicht im Sinne eines Abbildens, für eine autonome Bildgestaltung dient. Im Spannungsfeld zwischen Realismus und Abstraktion setzt er seine bildnerische Absichten um.

 
  „Gegensätze verdeutlichen durch die Existenz ihrer Wahrnehmung“  
  Walter Rupp  
     
 

Hintergrund – Versprechen –Der Fluß
Triptychon

 
  Holzschnitt auf Bütten  
 

Die durch die Medien gewohnte Beleuchtung der City tritt nach hinten, hinter eine Industrielandschaft, in der die tägliche Arbeit
am Rande der Stadt nach außen hin sichtbar wird.
Die Ratio dominiert das alltägliche Geschehen, sich äußernd
in geistigen und körperlichen Handlungsabläufen.

Irrational und ausdauernd fließt das Wasser, umgeben von Strukturen der Weinberge, dessen Produkte das Sinnliche, die Freude erntet.

Diese Polaritäten bedingen sich gegenseitig, sind voneinander abhängig und dazwischen, stehend das Wesen Mensch,
hin- und hergerissen zwischen Spiel- und Standbein.

Anfang oder Ende, das Versprechen lässt offen. Ist es der Ausgangspunkt, der Ursprung, dem etwas folgen wird oder ist
es bereits der Endpunkt, das Ziel?
 
 

 

 
     
 
 
  www.Galerie-Schiffler.de  
info@Galerie-Schiffler.de